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Aktualisiert: 20:04 | 9. November 2020

Exporo AG um Dr. Björn Maronde hat Immobilienprojekt Wohnen am Heidkopf in Lübbecke durchfinanziert

  • geschrieben von Stephan Kraus
  • Freigegeben in Wirtschaft
Exporo AG um Dr. Björn Maronde hat Immobilienprojekt Wohnen am Heidkopf in Lübbecke durchfinanziert Quelle: pixabay.com

Hamburg – Lübbeckes Bürgermeister Frank Haberbosch wirbt für seine Stadt als sozialer Bildungs- und leistungsstarker Wirtschaftsstandort: „Viele Unternehmen mit zum Teil überregionaler Bedeutung finden hier ausgezeichnete Rahmenbedingungen. Durch ein gezieltes Standortmarketing stärken wir den Wirtschaftsraum – für die Menschen, die hier leben und arbeiten wollen. Mit über 14.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen bei rund 26.000 Einwohnern nimmt die Stadt Lübbecke eine Spitzenstellung nicht nur im Kreis Minden-Lübbecke, sondern auch im Landesvergleich ein.“

Deshalb interessieren sich viele Investoren für den Immobilienmarkt in der ostwestfälischen Stadt. Auch die Hamburger Exporo AG, die Deutschlands Marktführer bei digitalen Immobilieninvestments ist, hat mit „Wohnen am Heidkopf“ ein Lübbecke-Projekt im Portfolio. Vor sechs Jahren wurde das FinTech von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründet, um Projektentwickler und Anleger zur Immobilienfinanzierung zusammenzuführen. Die eine Seite sucht schließlich nach Finanzierungsalternativen zum Bankkredit und die andere nach lohnenden Anlagealternativen. Die Crowdinvesting-Plattform von Exporo bringt Geldgeber und Geldnehmer zum beiderseitigen Vorteil zusammen. Bauherren können durch das eingesammelte Mezzanine-Kapital bankenunabhängig Projekte teilfinanzieren, und den Anlegern winken Verzinsungen bis zu sechs Prozent. Das über 200 Mitarbeiter zählende Unternehmen sichert jedem den transparenten und gebührenfreien Aufbau eines eigenen Immobilienportfolios zu – Motto: „Einfach und direkt in Immobilien investieren.“ Bislang haben nur institutionelle Investoren und reiche Privatanleger wirklich Geld mit Immobilien verdienen können. Mit dem Crowdinvesting-Ansatz von Exporo bekommen jetzt endlich auch Kleinanleger Zugang zu dieser lukrativen Assetklasse.

Die Anleger können zwischen „Exporo Finanzierung“ und „Exporo Bestand“ wählen. Beim ersten Modell beteiligt man sich an erfolgversprechenden Immobilienprojekten wie der Sanierung von Gewerbeobjekten oder dem Neubau von Wohngebäuden. In diese Investments mit ziemlich kurzer Laufzeit kann man bei einer erwarteten Jahresverzinsung von vier bis sechs Prozent mit einem Mindestbetrag von 500 Euro einsteigen. Bei „Exporo Bestand“ investiert man in renditestarke Bestandsimmobilien und profitiert von regelmäßigen Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen sowie den Wertsteigerungen des Objektes. Hier lag die Mindestsumme jahrelang bei 1.000 Euro, um eine jährliche Rendite von drei bis sechs Prozent einzustreichen. Seit Kurzem kann man sich an Exporo-Bestandsimmobilien dank der Blockchain-Technologie schon mit einem einzigen Euro beteiligen. Die Blockchain-Nutzung für Immobilieninvestments senkt die Transaktionskosten, erhöht die Transaktionsgeschwindigkeit und garantiert mehr Liquidität durch sehr flexible Handelbarkeit. Wer sich bei Exporo an einer Bestandsimmobilie beteiligt, wird zum digitalen Miteigentümer, ohne sich selbst um deren Vermietung und Instandhaltung kümmern zu müssen. Ihre Eigentumsanteile können die Anleger jederzeit auf dem Exporo-Handelsplatz weiterverkaufen.

Das Lübbecke-Projekt „Wohnen am Heidkopf“ gehört zur Produktkategorie „Exporo Finanzierung“ und ist bereits erfolgreich durchfinanziert. Die Mindestanlagesumme lag obligatorisch bei 500 Euro, der Höchstbetrag bei 25.000 Euro. Geworben wurde mit einer Jahresverzinsung von fünf Prozent bei einer Laufzeit von 12 bis 18 Monaten. Laufzeitende des Investments ist spätestens am 31. März 2022. Das Investmentkapital der Exporo-Anleger wird nun dem Darlehensnehmer zur Verfügung gestellt und fließt zweckgebunden in das Projekt in Lübbecke. Zu den Sicherheiten der Geldanlage gehören eine erstrangige Grundschuld in Darlehenshöhe zugunsten des Treuhänders sowie ein abstraktes Schuldanerkenntnis, das vom Geschäftsführer der Darlehensnehmerin in Darlehenshöhe abgegeben wurde. Die Investitionsform ist ein Darlehensforderungsabkauf und damit eine regulierte Vermögensanlage. Das heißt, die Anleger erwerben von der Exporo Forderungshändler III GmbH Darlehensforderungen gegenüber dem Projektträger von „Wohnen am Heidkopf“. Die Exporo Forderungshändler III GmbH ist eine Zweckgesellschaft, die eigens für den An- und Verkauf von Darlehensforderungen gegründet wurde und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Exporo AG ist.

Verantwortlich für das Objekt in Lübbecke ist die Teuto Projektentwicklung GmbH, die sich auf die Planung und Realisierung von bezahlbarem Wohnraum spezialisiert hat. Mit ihrer langjährigen Erfahrung hat sich das Unternehmen am Immobilienmarkt in Bielefeld und Umgebung fest etabliert. Schon mehrfach hat Teuto in Ostwestfalen ähnliche Vorhaben mit Erfolg umgesetzt und plant bei „Wohnen am Heidkopf“ die Erschließung eines genehmigten Baugebietes in Lübbecke-Gehlenbeck, um die parzellierten Grundstücke anschließend zu veräußern. Das Projekt besteht aus zwei Bauabschnitten: Der erste Abschnitt verfügt über 15 veräußerbare Grundstücke für 3.300 Quadratmeter Wohnfläche; die Grundstücksfläche beträgt 9.318 Quadratmeter. Der zweite Bauabschnitt zählt 12 veräußerbare Grundstücke für 2.400 Quadratmeter Wohnfläche bei einer Grundstücksfläche von 7.230 Quadratmetern. Insgesamt sind bereits rund 70 Prozent der Grundstücksflächen aus Bauabschnitt eins verkauft, und mit dem Verkauf der Grundstücksflächen aus Bauabschnitt zwei wird in Kürze begonnen. Die Flächen beider Bauabschnitte befinden sich inmitten eines Neubauwohngebietes und sind damit die logische Weiterentwicklung der derzeitigen Raumnutzung. Die Erschließungsmaßnahmen als Teil des Projektes umfassen auch die Realisierung der Straßenflächen sowie der Wasser- und Stromanbindungen. „Zurückgeführt werden die Anleger aus dem Abverkauf der parzellierten Grundstücke an Enderwerber“, heißt es seitens der Exporo AG.

Die Crowdinvesting-Profis aus Hamburg weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Erwerb dieser Vermögensanlage risikobehaftet ist. So könne der wirtschaftliche Erfolg des Projektes nicht vorhergesehen werden, weshalb die Auszahlungen niedriger als geplant ausfallen könnten. Außerdem reiche die Bonität der Sicherheitengeber möglicherweise nicht für die vollständige Befriedigung aller Forderungen. Der Finanzdienstleister ist nach eigener Aussage aber sehr bemüht, die Risiken für die Anleger zu minimieren. So werden nur geprüfte und für seriös befundene Immobilienvorhaben beworben.Letztlich bietet man den Investoren nur drei bis fünf Prozent aller angefragten Projekte an. Das Bewertungssystem „Exporo Klasse“ misst das relative Anlagerisiko anhand wichtiger Kriterien, die bei einer Anlageentscheidung im Immobiliensektor eine große Rolle spielen. Für die sechs Kriterien werden Punkte vergeben: je mehr Punkte auf ein Projekt entfallen, desto größer ist das Risiko. Das Bewertungsmodell ist natürlich vereinfacht und kann nicht alle Aspekte einer Immobilienanlage berücksichtigen, aber es hilft bei Investitionsentscheidungen. Dem Projekt „Wohnen am Heidkopf“ haben die Exporo-Prüfer 10 Gesamtwertungspunkte gegeben, was die Kategorie „B“ ergibt. Die schlechtestmögliche und damit risikoreichste Kategorie ist „F“.

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