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Aktualisiert: 15:39 | 20. November 2018

Vom Bauen von Unternehmen - Michael Thomale

  • geschrieben von Stephan Kraus
  • Freigegeben in Wirtschaft
Michael Thomale denkt global Quelle: SAGUNTUM Michael Thomale denkt global

Berlin – Michael Thomale, gebürtiger Sachse, aber irgendwie überall auf dem Globus unterwegs, gilt als begnadeter Netzwerker. Wenn andere mit Waren handeln, handelt Thomale mit Unternehmen, die er entscheidend mit konzipiert und auf den Weg bringt. Er scheint zu der Sorte Mensch zu gehören, der sich in keine Schublade stecken lässt und der in kein klassisches Berufsbild passt. Auf einem seiner Facebook-Profile bezeichnet er sich als „Denkpragmatiker und Headhunter“ und lässt bewusst offen, was darunter zu verstehen ist. Ausweislich eines Facebook-Hinweises kommt Thomale aus Leipzig, seine Internetseite nennt als derzeitigen Wohnort aber Salzburg.

Auf einem anderen Facebook-Account zeigt er sich von der Seite, die bekannter ist: als gut vernetzter Finanzprofi und visionärer Anhänger von Kryptowährungen im Dienste der NEXUS GLOBAL Von sich selbst sagt er, dass er sich frühzeitig für die Politik der Zentralbanken, Fragen der Geldschöpfung, die Blockchain-Technologie, reale und digitale Währungen sowie Finanzmärkte interessiert habe. Nach 25-jähriger Arbeit in der Finanz- und Versicherungswirtschaft ist Thomale laut eigenen Angaben heute als Wirtschafts-Attaché tätig und berät Unternehmen, Investoren und Regierungen. Auf der Internetseite von NEXUS GLOBAL wird Michael Thomale als CMO und Co-Founder vorgestellt, der seit vielen Jahren in den Bereichen Ausbildung, Consulting und Shareholder aktiv ist und über besondere Expertise in Fragen des Initial Public Offering (IPO) für die Börse und des Initial Coin Offering (ICO) für den Markt der Digitalwährungen verfügt. Angeblich sei Nexus Global aber bereits in weiten Teilen einem Grossinvestor aus der deutschen Finanzszene übergeben worden. Thomale bleibt als Co-Regisseur der Nexus aber noch erhalten.

Initial Public Offering (IPO) bezeichnet ein „erstes öffentliches Angebot“, mit dem Aktien eines Unternehmens erstmals interessierten Anlegern öffentlich zum Kauf angeboten werden. Mit einem IPO verschafft sich ein Unternehmen fremdes Risikokapital in Aktienform, die Börsenzulassung des Aktienkapitals und die Aufnahme der Börsennotierung. Initial Coin Offering (ICO) steht für eine unregulierte Methode des Crowdfundings, die von Unternehmen genutzt wird, deren Geschäftsmodell auf Kryptowährungen basiert. Mit dieser Form der Geldbeschaffung vermeiden Digitalwährungsfirmen den streng regulierten Prozess der Kapitalaufnahme bei Banken und Börsen. Beim ICO werden Teile einer frisch emittierten Kryptowährung an Anleger im Austausch gegen staatlich emittierte Währungen oder gegen andere Kryptowährungen verkauft. Die Finanzierungsinstrumente IPO und ICO ähneln sich, nur dass sie sich im einen Fall auf die realen Kapitalmärkte und im anderen Fall auf die Kryptowährungsmärkte beziehen.

Wer sich sowohl mit dem Initial Public Offering (IPO) als auch dem Initial Coin Offering (ICO) auskennt, verfügt über ganzheitliche Finanzkenntnisse, die viele renditesuchende Anleger in Zeiten der Nullzinspolitik nur zu gerne in Anspruch nehmen. Es verwundert deshalb nicht, dass Michael Thomale in verschiedenen Finanzbereichen beratend tätig ist. Wer einen Eindruck von den Geschäftsfeldern dieses Tausendsassas gewinnen will, muss nur die Einträge auf seiner quasi-geschäftlichen Facebook-Seite verfolgen. Überall, wo man Thomale eigentlich nicht erwartet, trifft man ihn an.

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